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Kerri Walsh-Jennings und April Ross trennen sich

Update: Mittlerweile hat April Ross angekündigt, dass sie die Saison nun mit Lauren Fendrick angehen wird. Auf ihrer Facebook Seite fügte Kerri Walsh-Jennings einen Post hinzu, in dem sie betont, dass ihre Zitate im Text der AP, nicht ihrem Wortlaut entsprechen und die Äusserungen wie: "April and I are finished..." nicht so hart gemeint waren und sie allen Respekt der Welt für April hat.

Noch vor eine paar Wochen wurde bestätigt, dass die Bronzegewinnerinnen von Rio2016 und das Top-Team der USA Kerri Walsh-Jennings und April Ross weiter zusammen spielen werden. Eine Trennung stand nach Olympia im Raum, da April Ross zunächst ihre Familienpläne verwirklichen wollte und versuchte Schwanger zu werden. Dies hätte eine Saison Pause bedeutet.

Doch nicht die Schwangerschaft von April Ross führte nun zur überraschenden Trennung des Teams, sondern die Entscheidung von Kerri Walsh-Jennings die nationale Beach-Volleyball Tour (AVP) nicht zu spielen. In den USA gibt es Verträge zwischen den Spielern und der AVP, die garantieren, dass Spieler an einer bestimmten Anzahl von Turnieren der Tour teilnehmen. Daraus resultieren dann auch die Auszahlungen der Preisgelder an die Spieler.

In einer Interview mit der AP erklärte Kerri Walsh-Jennings, dass sie mit der Entwicklung der nationalen Tour nicht zufrieden sei und die den Spielern versprochenden Erweiterungen der Tour in Sachen Anzahl der Events und Preisgeld nicht zu sehen sind. "Es fehle die Vision den Sport wachsen zu lassen, was einem Todesurteil für den Sport bedeute", wird Walsh-Jennings zitiert.

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College Beach-Volleyball und alte Bekannte

Auch wenn in diesen Tagen in Deutschland die Smart Beach Tour in Münster startet, blicken wir nochmal auf die letzten Wochen zurück, in denen wir bei unserem Besuch in Kalifornien, viele Teams während ihrer Saisonvorbereitung trafen und ein paar Eindrücke zum Saisonstart sammeln konnten.

So trafen wir neben den US Teams Hochevar / Day und Patterson / Brunner auch viele weitere Teams, wie die Nationalteams aus China, die mehrere Wochen in LA trainierten und auch Team Canada in Person von Schalk / Saxton.

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Aus unseren Gesprächen mit den Spielern hörten wir heraus, dass alle recht positv gestimmt waren und sich auf die teilweise neuen Aufgaben mit neuen Partnern freuten, nachdem bei vielen Teams ja nach Olympia eine Trennung stattgefunden hatte. Als generell schade und schwierig bezeichneten so gut wie alle Teams, die deutlich verkürzte Anzahl von World Tour Turnieren der höchsten Kategorie, den sog. 4 und 5 Star Events. Nachdem die Swatch Major Tour ein Turnier weniger veranstaltet, als zunächst angekündigt wurde (wir berichteten) und nun auch die FIVB das angedachte Turnier in Rom ebenfalls aus dem Kalender gestrichen hat, ist es für viele Profiteams nun sehr schwer auf den restlichen Turnieren das Preisgeld zu verdienen, welches sie zur Finanzierung ihres Profidaseins benötigen.

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Swatch Major Finals: Nicht Kanada sondern Hamburg. Die Fakten.

Wie wir Ende November berichtet hatten, wurde der offizielle Terminplan der World Tour weitestgehend bestätigt und vom Weltverband und auch der Beach Majors GmbH veröffentlicht. Somit wurden neben den reinen FIVB Events auch die Events der Swatch Major Series bekanntgegeben und auch das Swatch Major Final nach dem großen Erfolg in Toronto 2016, auch für 2017 mit Kanada als Standort bekanntgegeben.

Neben den Standorten Fort Lauderdale, Porec, Gstaad und der WM in Wien, die ebenfalls vom Veranstalter der Major Series ausgerichtet wird, stand das Major Event in Hamburg, wie 2016 schon der Fall, auf dem Plan und sollte ab dem 8. August ausgetragen werden. Die World Tour Finals waren danach, wie einleitend schon erwähnt, an einem Ort in Kanada angekündigt.

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Wie heute jedoch überraschend in einer Pressekonferenz in Hamburg bekanntgegeben wurde, wird das Event in Hamburg nun nicht mehr als normales Major Event ausgetragen, sondern wird auf den 22. bis 27. August verschoben und als Swatch Major Series Final durchgeführt. Somit bekommt Hamburg das Event mit dem höchsten Preisgeld zugewiesen und kann sich auf spannende Spiele der besten Teams der Welt freuen.

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Termine für die Bayerische Beach-Volleyball Tour

Auch in Bayern wird es so langsam warm, der Schnee schmilzt und somit passt es auch sehr gut, dass der Bayerische Volleyball Verband seine Termine für die Masters Tour veröffentlicht hat.

Die Tour, welche mit einem Kategorie 1 Turnier in Kempten, sicher auch wieder viele Teams anlocken wird, die normal nicht in Bayern antreten, wird von weiteren vier Kategorie 2 Turnieren ergänzt. Der Höhepunkt sind die Bay. Meisterschaften, die am 22.07. - 23.07.2017 in Ebersberg ausgetragen werden.

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Ebersberg mit seiner tollen Kulise des Klosterbauhofs zeigte sich schon in der Vergangenheit als beliebter Ort um die Bay. Meisterschaft auszutragen. Tradition ist auch das Turnier in Mühldorf, welches genau wie in diesem Jahr auch Freising, in ein Stadtfest integriert wird und somit viele Anreize liefert, am Court vorbeizuschauen.

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Los geht´s in Florida.....

So früh wie noch nie beginnt 2017 die Saison mit einem Swatch Major Event in Fort Lauderdale im US Bundesstaat Florida.

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Vom 7. bis 12 Februar läuft das Event an dem Ort, wo das erste Swatch Major Final 2015 stattgefunden hat. In der Sonne von Florida werden sich viele Teams zeigen, die sich nach Olympia, Rio 2016, neu gefunden haben.

Zum Auftakt gibt es aber auch Teams die sich auf Grund einer Verletzung des eigentlichen Teampartners oder auf Grund von fehlenden Punkten nur für dieses, erste Turnier, zusammengetan haben. So spielt Kira Walkenhorst mit Julia Grossner, da Laura Ludwig sich noch in der Reha nach ihrer Schulter OP befindet. Bei den USA Damen spielt Olympionikin Lauren Fendrick mit Newcomerin Sara Hughes, da sich Sara mit ihrer eigentlichen Partnerin Kelly Claes zusammen auf Grund fehlender Punkte sonst nicht qualifiziert hätte.

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